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Punkte: 567

Anfahrtsplan/Info Schönau


Sportpark Union Schönau
Almstraße 6
A-4274 Schönau/M.

Tel.: 07261/7335

So finden Sie uns:


Karte1


von Linz: Pregarten - Bad Zell - Schönau/M.


von Freistadt: St.Oswald/Fr. - Weitersfelden -Unterweißenbach - Schönau/M.


von Perg: Perg - Allerheiligen - Bad Zell - Schönau/M.


von Zwettl (NÖ): Zwettl - Gr. Gerungs - Langschlag -Liebenau - Unterweißenbach - Schönau/M.





Information zur Ortsgemeinde Schönau:

Ort Ortsgemeinde Schönau im Mühlkreis
Tourismusgemeinde Region Mühlviertel
Seehöhe 635 m
Einwohner 1875
Größe 39 km2
Häuser 467
Haushalte 452
PLZ 4274
Vorwahl Telefon 07261 /
Bürgermeister Herbert Haunschmied (2008, ÖVP)
Amtsleiter Gemeinde Alois Ebner
Anschrift Gemeinde Schönau 2
Telefon Gemeinde 72 55
email Gemeinde Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website Gemeinde www.schoenau-im.at


Die Geschichte von Schönau im Mühlkreis

Im Jahr 853 schenkte der bayrische Grenzgraf Wilhelm das Land zwischen Aist und Naarn dem Kloster St. Emmeran zu Regensburg. Das in der Geschichte recht bedeutende Geschlecht der Herren von Machland hatte sich zwischen Kleiner und Großer Naarn Besitz erworben und dehnte ihr gerodetes Neuland nach Westen hin aus.

Die Grafen von Machland waren es auch, die im Zuge dieses Landausbaues das Dorf Schönau gründeten. Stützpunkt bei der Rodung und Kultivierung wurde im Osten die Burg Ruttenstein, im Westen die Burg Prandegg. Prandegg, heute ein vielbesuchtes Ausflugsziel, wurde um 1200 von Dietrich von Windegg, aus dem Geschlecht der Pranter, erbaut.

Bei der Christianisierung der Nordwaldgebiete spielte die Schönauer Kirche, erstmals erwähnt um 1230, eine wichtige Rolle. Die im romanischen Baustil begonnene, später im gotischen Stil ausgebaute Kirche ist dem Hl. Jakobus geweht. Zur Zeit der großen mittelalterlichen Fernwallfahrten führte ein Pilgerweg von Polen über Böhmen, Niederösterreich zur alten Jakobuskirche nach Schönau. Von da ging es dann weiter südwärts bis hin zum uralten Jakobusheiligtum nach Santiago de Compostela in Spanien.

Im 17. Jhdt. machten Wolfsrudel unsere Heimat unsicher. Vom furchtbaren Dreißigjährigen Krieg und den im 19. Jhdt. Folgenden Türkenkriegen wurde Schönau glücklicherweise verschont. Die Reformation brachte große Unruhe mit sich. Prandegg wurde unter dem mächtigen protestantischen Rittergeschlecht der Jörger ein Stützpunkt der neuen Religion. Hilleprant Jörger hatte mit Vertrag vom 1. Mai 1536 Prandegg von den Regensburgern gekauft. Unter Kaiser Ferdinand II (1619 – 1637) setzte die Gegenreformation mit aller Schärfe auch bei uns ein.

In der Barockzeit zwischen 1660 und 1730 ging eine Welle finsteren Aberglaubens über Schönau hinweg. Im OÖ. Landesarchiv finden sich Akten über einen Hexenprozeß gegen die sogenannte „Alte Schönauerin“.

Im Jahre 1848 erfolgten bedeutsame Umwälzungen, die alten herrschaftlichen Verhältnisse wurden aufgehoben. Mit dem Reichsgesetz 1862 und der Gemeindeordnung 1864 erreichte schließlich auch Schönau endgültig die heutige Form der Gemeindeverwaltung. Aus den leibeigenen herrschaftlichen Untertanen waren freie Gemeindebürger geworden. Chroniken berichten, daß 1877 in Königswiesen ein Veteranenverein gegründet wurde.

Mit der Kriegserklärung gegen Serbien wurden auch Schönauer Männer zu den Waffen im 1. Weltkrieg gerufen. Die folgenden Jahre waren durch Entbehrung und Opferbereitschaft der Schönauer geprägt. Die schlechte wirtschaftliche Situation nach dem Ersten Weltkrieg veranlaßte die Gemeinde Schönau u. a. dazu, eigenes Notgeld drucken zu lassen (Gemeindebeschluß vom 6. Juni 1920 unter Bürgermeister Fröhlich).

Am 31. Juli 1927 erlebte der Kameradschaftsbund mit dem Fest der Fahnenweihe einen Höhepunkt.


Das Gemeindewappen

Wappen-Schönau




Das Gemeindewappen wurde von der OÖ. Landesregierung am 24. April 1972 an die Gemeinde verliehen. Das Wappen zeigt in Gold zwei schwarze, schräggekreuzte Brände; darunter eine rote Muschel. Das Hauptmotiv für das Gemeindewappen ist das Geschlechtswappen der PRANTER, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts die erste Burg Prandegg erbaut haben und ihr den Namen gaben. Die Pilgermuschel symbolisiert als Attribut den Pfarrheiligen Jakobus d. Ä.
Die Gemeindefarben von Schönau i. M. sind „rot – gelb
“.
 
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